Im Gegensatz zu den meisten medizinischen Fachgebieten ist Sportmedizin nicht diagnose- oder organbezogen, sondern untersucht die Bedeutung der körperlichen Aktivität für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Zentrales Anliegen ist dabei die Erforschung der Wirkungen körperlicher Aktivität bzw. des Bewegungsmangels auf den Organismus. Die Erkenntnisse der Sportmedizin finden bei der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Sportlern, aber auch in der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention der Koronaren Herzkrankheit (KHK) Verwendung.
Sportmedizin befasst sich mit den medizinischen Fragen von Bewegung und Sport.
Die Zusatz-Weiterbildung Sportmedizin umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Sportschäden und Sportverletzungen sowie die Untersuchung des Einflusses von Bewegung, Bewegungsmangel, Training und Sport auf den gesunden und kranken Menschen.